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Freitag, 16. September 2011

Warum gerade Aktien? – Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen!

Bevor wir uns mit diesem Thema beschäftigen gibt es zunächst einmal einige Fragen, die man als Privatinvestor bedenken muss:

  1. Wie wichtig ist Ihnen Liquidität?
  2. Sind Sie  eher ein konservativer oder risikofreudiger Anleger?
  3. Wie hoch sollte Ihre Gewinnrendite sein?
  4. Investieren Sie in tatsächliche Werte oder existiert der Wert Ihres „Zertifikats“ nur auf dem Papier?
  5. Welches Verlustrisiko sind Sie bereit einzugehen?
  6.  Haben Sie täglich Zeit für das Lesen von Wirtschafts- und Finanznachrichten.
  7. Wie gut lässt sich das Finanzinstrument von Ihnen einschätzen? Lässt sich eine zukünftige Gewinnrendite im Vorhinein durch gute Nachrichten für das Unternehmen und den Gesamtmarkt abschätzen? Gibt es überhaupt öffentlichen Zugang zu Nachrichten?


Wer das Beste aus den oben genannten Fragen herausholen möchte, muss zwingend zu Aktien greifen. Die Liquidität dieses Finanzinstrumentes ist ungeschlagen. Sie können innerhalb von Sekunden kaufen und verkaufen. Es spielt eine eher geringe Rolle, ob Sie konservativer oder risikofreudiger Anleger sind. 


Es gibt konservative Aktien von z.B. Versorgerwerten wie E.ON, RWE und risikofreudigere im Bereich erneuerbare Energien beispielsweise Solarworld (Solarenergie) und Nordex (Windenergie). Zu den konservativen zählen allgemeinhin die BlueChips, also Werte der großen Aktienindizes  (DAX, Dow Jones, Nikkei). Weniger sicher, dafür aber mit mehr Aussicht auf hohe Gewinnrenditen sind Aktienwerte in den Indizes der Nebenwerte (MDAX, TecDAX, SDAX). 


Auf lange Sicht betrachtet erzielen Aktien zudem eine unvergleichliche Rendite von ca. 10% pro Jahr, selbst Gold hat nur innerhalb des letzten Jahrzehnts mächtig zugelegt, die langfristige Rendite liegt bei gerade einmal 4%. 
Beim Erwerb von Aktien kaufen Sie nicht nur ein Stück Papier, sondern auch einen gewissen Anteil des Unternehmens selbst. Das heißt, sie werden am Tag nach der Hauptversammlung meist mit einer Dividende, also einer Gewinnbeteiligung, belohnt und im Insolvenzfall sind sie immer noch zu einem bestimmten Anteil Eigner an Maschinen, Gebäuden usw., kurz dem Buchwert. 
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Aktiengesellschaften verpflichtet sind zumindest einmal im Jahr einen Geschäftsbericht zu veröffentlichen an Hand dessen man wirtschaftliche Unstimmigkeiten leicht ablesen kann. In den meisten Fällen tun dies jedoch unzählige Finanz- und Wirtschaftsjournalisten und man kann die wichtigsten Informationen im Internet abrufen. 


Im Gegensatz zu Rohstoffen und Währungen lassen sich die Preisschwankungen bei Aktien viel besser einschätzen und mögliche zukünftige Kursentwicklungen vorhersagen. Wenn Sie nachhaltig Vermögen aufbauen wollen ohne Börsenexperte zu sein, empfehle ich Ihnen eine gesunde Mischung aus Aktien und Anleihen mit AAA-Rating (bestes Ranking vergeben von S&P). In diesem Zusammenhang bedeutet gesund, dass der konservative Anleger verstärkt zu Anleihen greift, der renditeinteressierte eher zu Aktien.





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