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Sonntag, 8. Januar 2012

Aktienstrategie für 2012

Viele werden sich fragen, in welche Aktien man auch 2012 getrost investieren kann, ohne zu sehr von den Auswirkungen der Eurokrise abhängig zu sein.


Doch eins wird dabei aus dem Blick verloren, nämlich dass sich die Börsenregeln verändert haben. Sinkt der Gesamtmarkt, sinken die meisten Aktien im gleichen Rhythmus. Dieser Umstand führt dazu, dass man in unsicheren Zeiten, nicht besonders viel Wert auf Aktientipps geben sollte, die rein fundamental begründet sind. Meiner Meinung nach sollte immer eine Kombination zwischen technischer und fundamentaler Analyse vorliegen. Nur so sind maximale Renditeaussichten einplanbar. 


Zu den am geringsten konjunkturabhängigen Aktien zähle ich in Deutschland vor allem die beiden Versorgerwerte E.ON und RWE, sowie die Pharmahersteller Fresenius und Merck. Vor allem die Energieversorger scheinen mir durch die Fukushima Katastrophe etwas zu abgestraft. Gleiches gilt für Unternehmen mit viel Umsatz in Schwellenländern, dazu zählen zum Beispiel Siemens und die deutschen Autobauer. Ein dortiges Wachstum kann eventuelle Einbußen im rezessiven Europa begrenzen.


Ohne eindeutigen Aufwärtstrend würde aber auch ich diese Werte nicht in mein Portfolio aufnehmen. Auf jeden Fall aber dürfte sich eine Aufnahme in die Watchlist lohnen.

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