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Montag, 5. November 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 44

Ganz so schnell wie erhofft ging es dann doch nicht abwärts. Diese Einschätzung gab ich allerdings schon am Mittwoch dem 31. Oktober in meinem Kommentar zum wöchentlichen EUMA-Indikator preis. Momentan fehlt an den Märkten die Angst vor einem wirtschaftlichen Absturz in Europa bzw. einem Auseinanderbrechen der Währungsunion. Es sieht so aus, als ob es der Politik tatsächlich gelungen sei, die Marktteilnehmer von ihrem Uneingeschränktem Willen zu überzeugen, auch schwächere Glieder der Eurozone (vgl. Griechenland, Portugal) unter allen Widrigkeiten und Umständen in der Gemeinschaft zu halten. 
Zudem bekommt die Politik ja mächtig Rückenwind von Mario Draghi (Präsident der EZB). Seine Ankündigung der ungedeckelten Staatsanleihekäufe für Krisenstaaten, sobald sie einverstanden sind sich den laschen Regeln des ESM zu "unterwerfen", hat ordentlich Eindruck hinterlassen. Es gibt ein altes Börsensprichwort, dass besagt: "Man sollte niemals gegen die Notenbank wetten." Dass sich viele daran halten, sehen wir an der aktuellen Marktlage.


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