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Mittwoch, 2. Januar 2013

Aktienstrategien: Renditevergleich Juli bis Dezember

Folgend finden Sie den Chart für den Verlauf der einzelnen Aktienstrategien im Renditevergleich von Juli bis Dezember.
Große Überraschungen gab es im letzten Halbjahr keine, allerdings durften wir wieder einmal ein Jahr erleben, in dem sich die Weisheit "Sell in May and go away" nicht bewahrheitet hat (anders im Jahr 2011). Im Chart ist deutlich zu erkennen, wie der DAX die Sell-in-Summer Strategie ab August dominieren konnte.

Wer sich letztes Jahr für die Aktienstrategie DAX-ETF-Sparplan entschieden hatte, ist am drittbesten gefahren mit letztlich 9.39% Netto Gewinn (nach Börsengebühren und Steuern). Zwar ging es deutlich langsamer bergauf, als mit einem gewöhnlichen DAX-ETF. Allerdings ist der Zweck hinter einem solchen Sparplan Konzept ja gerade, auf Kosten der Rendite, das Risiko zu vermindern (s. Durchschnittskosteneffekt).


Angaben sind in Netto-Prozent (nach Steuern und Börsengebühren)

Wirklich enttäuschend war die 200-T-Linie Aktienstrategie, welche zum Jahresende mit allerletzter Mühe noch die Plusmarke erreicht hat. Betrachtet man den Zeitraum 1991 bis 2011 konnte man mit dieser Strategie durchschnittlich jährlich einen Nettogewinn von 8.15% einfahren. Dieses Jahr hätte einem jedes Tagesgeldkonto mehr Rendite beschert. Ein schönes Beispiel dafür, dass die Vergangenheit nicht immer auf die Zukunft extrapoliert werden kann.


Die Rendite des EUMA-Indikators bewegt sich im Mittelfeld. Bemerkenswert ist jedoch seine konstant sehr gute Wertentwicklung über einen Zeitraum von gerade einmal 10 Wochen. Danach gab es leider kein eindeutiges Handelssignal mehr für den DAX (s. EUMA-Indikator vom 05.12.2012). Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass der EUMA-Indikator die effizienteste Aktienstrategie im Renditevergleich war, mit großem Abstand aber nicht die renditestärkste!



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